11 Dezember 2010 - 20:30

Der asiatische Hilfskonvoi für Gaza traf am heutigen Sonntag in Teheran ein. Dieser Konvoi, bestehend aus 50 palästinensischen Friedensaktivisten hat seine Reise aus Neudelhi begonnen, um auf einer asiatischen Route nach dem Passieren von 9 Ländern den Gazabewohnern die Botschaft der Empathie und Hilfsgüter der Völker über den Rafah-Grenzübergang zu überbringen.

Der asiatische Konvoi zur Hilfeleistung an Gaza stellt eine weitere Bestrebung zur Brechung der 3-jährigen Umzingelung der unschuldigen Gazabewohner dar. Sie transportieren Medikamente, ärztliche Ausrüstung und 2 Krankenwagen, um sie den Kliniken in Gaza zur Verfügung zu stellen.
Das israelische Regime hat mit dem Ziel, die gewählte Regierung der Hamas in die Knie zu zwingen die Bürger von Gaza seit über 3 Jahren umzingelt. Dies hat in dieser Region zur menschlichen Krise geführt, sodass ihr viele primäre Möglichkeiten wie Möglichkeiten zur medizinischen Behandlung fehlen.
Auch brachte die UNO letzte Woche ihre Besorgnis über den sofortigen Bedarf von über 80 Prozent der Gazabewohner auf die internationalen Hilfeleistungen zum Ausdruck.
Aber trotz all der Verbrechen und Druckausübungen durch Israel hat die Standhaftigkeit des palästinensischen Volkes die zerbrechliche Würde des zionistischen Regimes im 22-Tage-Krieg durch einen beispiellosen Widerstand in Gaza zusammengebrochen und das usurpatorische israelische Regime und die USA herausgefordert.
Diese Tatsache, dass das zionistische Regime heute im Gegensatz zu den vergangenen 30 Jahren nicht mehr unbesiegbar ist, und im Gegensatz zu der Zeit vor zwei Jahrzehnten, in der der Monopolismus der USA und des Westens bei der Fassung von Beschlüssen im Nahen Osten zusammengebrochen ist, stellt ein Zeichen für eine klare Zukunft für die islamische Ummah dar. Aber es besteht auch kein Zweifel daran, dass die Einmütigkeit und Hilfeleistung an die palästinensische Ummah zu den wichtigen Indizien für die Fortdauer dieses Trends ist.
Tatsache ist, dass die Weltgemeinschaft auf die ernsthaften Maßnahmen der internationalen Gremien gegenüber den zunehmenden Bedrohungen durch Israel und Bekämpfung der Verbrechen des zionistischen Regimes in Gaza wartet.
Israel kennt bei der Begehung von Verbrechen an der Menschheit keine Grenzen. Der Genozid in Gaza stellt ein Beispiel dafür dar. Dieses verheerende Verbrechen dauert zu einer Zeit an, in der die internationalen Gremien gegenüber der Blockade von über 1 ½ Millionen Menschen in Gaza sich in Schweigen gehüllt haben.
Die Weltgemeinschaft, die in den letzten Tagen des Jahres 2008 und kurz vor den Feiern und Freuden von Milliarden Menschen auf das neue Jahr Zeuge eines der blutigsten Massaker und menschlichen Katastrophe beim barbarischen Angriff Israels auf den Gazastreifen war, blickt nach wie vor auf Gaza und das Schicksal dieses Teil von Palästina. Sie hält die Art und Weise der Beschlussfassung über das Schicksal von 1 ½ Millionen Menschen für eine große Prüfung gegenüber der UNO und dem Weltsicherheitsrat.